ÖSTERREICHISCHER KYNOLOGENVERBAND

Aktuelles

 

Betreff: Änderungen in ZUSAMMENHANG MIT DEN NEUEN PRÜFUNGSORDNUNGEN

Der ÖKV-Vorstand hat in der Sitzung am 30.01.2019 folgende Beschlüsse (Übergangsbestimmungen durch die neue Internationale Prüfungsordnung) gefasst:

  1. Begleithundeprüfungen der Stufe 1 oder 2 nach der bis 2018 gültigen Österreichischen Prüfungsordnung berechtigen zum Aufstieg in die nächst höhere Prüfungsstufe nach der ab 1.1.2019 gültigen Internationalen Prüfungsordnung der FCI.
  2. Fährtenhundeprüfungen der Stufe 2 nach der bis 2018 gültigen Österreichischen Prüfungsordnung berechtigen zum Aufstieg in die Fährtenhundeprüfung der Stufe 2 nach der ab 1.1.2019 gültigen Internationalen Prüfungsordnung der FCI.
  3. Fährtenhundeprüfungen der Stufe 3 nach der bis 2018 gültigen Österreichischen Prüfungsordnung berechtigen zum Start in der Fährtenhundeprüfung der Stufe 2 nach der ab 1.1.2019 gültigen Internationalen Prüfungsordnung der FCI.
  4. Obedience: Bei Einsteigern ist die Beginner-Klasse verpflichtend. Ein Hund, der aber eine IBGH-2 oder IBGH-3 mit der Note „Sehr gut“ oder höher vorweisen kann, darf sofort in der Stufe OB 1 starten, ebenso mit IGP 1-3, wobei in der Abteilung B und insgesamt jeweils mindestens die Note „Sehr gut“ oder höher erreicht sein muss.
  5. Rettungshunde: Hunde mit bestandener ÖPO-R Prüfung können direkt in der IPO-R Stufe A starten.

Weitere Beschlüsse:

  • Die Ausdauerprüfungen sind in der Internationalen Prüfungsordnung der FCI vorgesehen. Wir weisen darauf hin, dass allerdings das Halten des Hundes an der Leine beim Rad fahren oder das Anbinden des Hundes am Fahrrad auf Grund §99 Abs. 3 der Straßenverkehrsordnung verboten ist. Die Durchführung einer Ausdauerprüfung beschränkt sich daher auf nicht öffentliche Verkehrsflächen.
  • Nationale Zusatzbestimmung: die Bestimmung über die Prüfungstage in der Internationalen Prüfungsordnung wird insofern geändert, dass am Freitag ab 12:00 Uhr mittags IGP-Prüfungen durchgeführt werden können – unabhängig von der Prüfungszahl am darauffolgenden Samstag. Eine Veranstaltungsgenehmigung für einen Freitag kann aber nach wie vor ausschließlich in Kombination mit dem Samstag erteilt werden.
  • Zu einer IBH-VT Prüfung werden auch Hundeführer zugelassen, die nicht Mitglied einer dem ÖKV angehörenden Verbandskörperschaft sind.
  • Rettungshunde: Die ÖPO-R wird mit 31.12.2019 außer Kraft gesetzt, es wird parallel eine ÖKV Einsatzprüfungsordnung ausgearbeitet.
  • Auf Grund der Änderung der Prüfungsordnung (Wegfall der ÖPO) gilt für den Fährtenhundebereich folgende Änderung:
    Die Bestimmungen über die Qualifikation für die FH-Siegerprüfung des ÖKV bleiben aufrecht, jedoch werden die Prüfungen nach FH 3 durch die IFH 2 ersetzt, sowie die IPO FH durch die IGP FH. Prüfungen, die 2018 noch nach der ÖPO, Stufe FH 3 abgelegt wurden, werden als Qualifikation für 2019 anerkannt.

 

Unterlagen der Leistungsrichtertagung (SCHUTZ- UND Gebrauchshunde) 26.01.2019

Änderungen der Prüfungsordnung

Überleitung Dogaudit®

Statistik Leistungreferat 2018

 

Betreff: Änderung des Tierschutzgesetzes

Da bei der Änderung des Tierschutzgesetzes ein Verbot von „Würgehalsbändern“ aufgenommen wurde, leiten viele einen Widerspruch zu den Bestimmungen der IPO und ÖPO ab, was nicht richtig ist. Es war auch bisher schon laut Prüfungsordnungen verboten, einen Hund an einem Kettenhalsband auf Würgefunktion anzuhängen. Speziell in den IPO-Prüfungen gibt es nur eine Freifolge, der Hund wird also immer frei geführt. Auch in der Ausbildung und im Training wurde bereits in der Vergangenheit auf die Einhaltung des Tierschutzgesetzes geachtet und kein Hund gewürgt!

Aufgrund der Gesetzesänderung ist es nun jedoch erforderlich, dass ein zusätzlicher Ring (Schlüsselring als Stoppring) beim Kettenhalsband angebracht wird, damit die Würgefunktion auch offensichtlich unterbunden ist. Damit ändert sich in ÖKV-Ausbildungsvereinen nichts im Training und es sind auch keine Anpassungen der Prüfungsordnungen erforderlich – Kettenhalsbänder sind also nach wie vor bei den Schutzhundeprüfungen (IPO und ÖPO) vorgeschrieben.


Uns ist das Wohlergehen der Hunde, auch ohne gesetzliche Bestimmungen nicht nur ein Anliegen, sondern ein absolutes MUSS!

 

Betreff: Stockbelastungsprobe

Die Gebrauchshundekommission hat sich intensiv mit dem Thema Stockbelastungsprobe auseinander gesetzt, da es in Österreich immer wieder zu Meinungen gekommen ist, dass dieser mit dem geltenden Tierschutzgesetz nicht vereinbar ist.

Die Mitglieder der Gebrauchshundekommission wollten eine Klärung, damit die Stockbelastungsprobe bei allen Prüfungen (auch Qualifikationsturnieren, Staatsmeisterschaften und der FCI-Weltmeisterschaft 2019) in gleicher Form durchgeführt wird.

Der ÖKV-Vorstand hat auf Grund dieser Anregung beschlossen, dass ab sofort die Stockbelastungsprobe in Österreich bei allen Prüfungen nach der ÖPO und der IPO in der Form durchgeführt werden müssen, dass die Hunde zwar bedroht, jedoch nicht mehr mit dem Stock geschlagen werden. Dies bedeutet, dass die Bedrohung vor der Berührung des Hundes abgesetzt wird und der Stock dann aufgelegt wird. Damit ist sichergestellt, dass Hunde nicht geschlagen werden.

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