ÖSTERREICHISCHER KYNOLOGENVERBAND

Leistungsreferat

Robert Markschläger

Bereiche

Agility: Robert Markschläger >>>
Obedience und Rally-Obedience: Mag. Christian Steinlechner >>>
Breitensport: Andrea Mandl >>>
Windhunde: Windhunderennsportkommission -> Windhunderichter
Jagdhunde: Österr. Jagdgebrauchshunde-Verband >>>

 

HINWEIS:

Eine Neubesetzung der Fachkommissionen erfolgt jeweils mit der Wahl des ÖKV Vorstandes.

Wesensrichter Workshop

Am Montag, 15.04.2019 veranstaltet der Österreichische Retriever Club einen Wesensrichter-Workshop in Neuberg (Mürztal, Steiermark), der als Spezialseminar für Wesensrichter-Anwärter anerkannt wird.

Anmeldung bzw. nähere Informationen: Herbert Steinschaden - ausbildung(at)retrieverclub.at

Infos

Mitteilungen der ÖKV-Fachkommission für Gebrauchshunde

weiter >>>

 

Betreff: Änderung des Tierschutzgesetzes

Da bei der Änderung des Tierschutzgesetzes ein Verbot von „Würgehalsbändern“ aufgenommen wurde, leiten viele einen Widerspruch zu den Bestimmungen der IPO und ÖPO ab, was nicht richtig ist. Es war auch bisher schon laut Prüfungsordnungen verboten, einen Hund an einem Kettenhalsband auf Würgefunktion anzuhängen. Speziell in den IPO-Prüfungen gibt es nur eine Freifolge, der Hund wird also immer frei geführt. Auch in der Ausbildung und im Training wurde bereits in der Vergangenheit auf die Einhaltung des Tierschutzgesetzes geachtet und kein Hund gewürgt!

Aufgrund der Gesetzesänderung ist es nun jedoch erforderlich, dass ein zusätzlicher Ring (Schlüsselring als Stoppring) beim Kettenhalsband angebracht wird, damit die Würgefunktion auch offensichtlich unterbunden ist. Damit ändert sich in ÖKV-Ausbildungsvereinen nichts im Training und es sind auch keine Anpassungen der Prüfungsordnungen erforderlich – Kettenhalsbänder sind also nach wie vor bei den Schutzhundeprüfungen (IPO und ÖPO) vorgeschrieben.


Uns ist das Wohlergehen der Hunde, auch ohne gesetzliche Bestimmungen nicht nur ein Anliegen, sondern ein absolutes MUSS!

 

Betreff: Stockbelastungsprobe

Die Gebrauchshundekommission hat sich intensiv mit dem Thema Stockbelastungsprobe auseinander gesetzt, da es in Österreich immer wieder zu Meinungen gekommen ist, dass dieser mit dem geltenden Tierschutzgesetz nicht vereinbar ist.

Die Mitglieder der Gebrauchshundekommission wollten eine Klärung, damit die Stockbelastungsprobe bei allen Prüfungen (auch Qualifikationsturnieren, Staatsmeisterschaften und der FCI-Weltmeisterschaft 2019) in gleicher Form durchgeführt wird.

Der ÖKV-Vorstand hat auf Grund dieser Anregung beschlossen, dass ab sofort die Stockbelastungsprobe in Österreich bei allen Prüfungen nach der ÖPO und der IPO in der Form durchgeführt werden müssen, dass die Hunde zwar bedroht, jedoch nicht mehr mit dem Stock geschlagen werden. Dies bedeutet, dass die Bedrohung vor der Berührung des Hundes abgesetzt wird und der Stock dann aufgelegt wird. Damit ist sichergestellt, dass Hunde nicht geschlagen werden.

Terminvorschau




Terminübersicht