ÖSTERREICHISCHER KYNOLOGENVERBAND

Hundeausstellungen


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Entstehung der Hundeausstellungen

Niemand weiß, wann und wo Hunde das erste Mal nach ihrer körperlichen Erscheinung beurteilt wurden. Die Menschen früherer Zeit haben ihre Haustiere nach Gesichtspunkten der Nützlichkeit eingeschätzt. Mit einer höher entwickelten Zivilisation stellte sich dann die Tendenz ein, Hunde auch wegen ihrer äußeren Erscheinung zu halten und zu züchten.

Jahrelang wurde England als führendes Land der Hundezucht und -haltung anerkannt und dort fanden auch Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten offiziellen Ausstellungen von Rassehunden statt.

Anfangs waren es Ausstellungen nur für spezielle Rassen. 1859 fand dann in Birmingham die ersten Ausstellung für mehrere Rassen statt und wird heute als die erste offizielle angesehen. Auf dem Kontinent wurde 1847 in Tervueren in Belgien eine Pointerausstellung abgehalten, es dauerte aber noch einige Jahre, bis es allgemeine Hundeausstellungen gab.

Österreich hielt bereits 1863 die erste Ausstellung in Wien ab. Es wurden 357 Hunde gezeigt. Zu dieser Zeit gab es bereits zahlreiche Rassevereine, die sich mit der Feststellung von Standards befassten und die später, nach dem Zusammenschluss zu Landesverbänden und zu internationalen Organisationen das ausschließliche Recht erhielten, den Standard festzulegen oder eventuell zu ändern.

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